Über mich
Kurz zu mir
Ich bin Marcel, 48 Jahre alt, fünffacher Familienvater, glücklich verheiratet und seit vielen Jahren leidenschaftlicher Hobbygärtner.
Mein Weg zum Garten
Mit dem Gärtnern begonnen habe ich 2010 in meinem ersten eigenen Garten im vogtländischen Irfersgrün. Damals ganz klein, mit Kartoffeln, Zwiebeln und ein paar Kräutern. Von Arbeitskollegen bekam ich Erdbeerableger, die zwar nicht besonders ertragreich waren, dafür aber erstaunlich groß und richtig lecker. Und so nahm alles seinen Lauf.
Wenn du lieber kurz hörst statt lange liest: Hier gibt es eine gesprochene Zusammenfassung in ungefähr 2 Minuten.
Die Beete wurden größer, die Versuche vielfältiger. Parallel dazu wuchs auch mein Bücherregal zu Hause, gefüllt mit immer mehr Gartenfachbüchern, vor allem rund um den Anbau von Gemüse und Kräutern. Der klassische Ziergarten mit Stauden und reiner Optik war dabei nie wirklich mein Ding.
Im Jahr 2020 kam ein weiterer Garten hinzu. Quasi direkt vor meiner Haustür. Von da an dauerte der Weg ins Beet keine zwei Minuten mehr. Nach Irfersgrün waren es jedes Mal rund dreißig Minuten mit dem Auto. Da kann man sich vorstellen, dass vieles nur eingeschränkt umsetzbar war. Das änderte sich mit dem neuen Garten schlagartig.
2023 habe ich mir dann einen lang gehegten Wunsch erfüllt und ein eigenes Gewächshaus angeschafft. Gebraucht, über Kleinanzeigen, für gerade einmal fünfzig Euro. Der Preis war so günstig, weil die Aufbauanleitung fehlte. Meine beiden älteren Söhne haben es trotzdem geschafft, das Häuschen nach dem Transport wieder aufzustellen. Ganz ohne Anleitung.
Schon zu der Zeit, als ich nur einen Balkon hatte und dort in Töpfen und Balkonkästen gegärtnert habe, habe ich meine großen und kleinen Erfolge gern auf Facebook geteilt.
Warum Social Media
2021 habe ich dann Instagram für mich entdeckt. Da ich mich neben dem Gärtnern auch für andere Dinge begeistern kann, zum Beispiel für das Fotografieren, habe ich mir dort unter dem Namen Marcels Gartenwelt ein eigenes Profil angelegt. Seitdem teile ich dort meine Erfahrungen, vor allem in Form von Fotobeiträgen, mit Gleichgesinnten. In dieser Zeit habe ich auch viel über Social Media an sich gelernt.
Mir ging es dabei nie darum, laut zu sein oder besonders aufzufallen. Ich lasse mich gern eines Besseren belehren und schätze Kommentare sehr, in denen andere ihre Erfahrungen teilen oder zeigen, wie etwas vielleicht besser oder effizienter funktioniert.
Social Media entwickelt sich weiter und mit reinen Fotos erreicht man heute nicht mehr ganz so viele Menschen wie früher. Auch der Austausch verändert sich. Deshalb beschäftige ich mich seit gut einem halben Jahr intensiver mit Videografie. Das Stichwort dabei sind Reels. Inzwischen macht es mir richtig Spaß, vor der Handykamera zu stehen und manchmal beim Anschauen der eigenen Aufnahmen auch über mich selbst zu lachen.
Wofür ich stehe
Mit der Zeit lernt man auch die andere Seite von Social Media kennen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass manche Gartenbeiträge vor allem der Reichweite dienen. Reichweite scheint oft wichtiger zu sein als der eigentliche Inhalt. Natürlich schaue auch ich auf Zahlen. Entscheidend ist für mich aber etwas anderes.
Ich versuche, mit Inhalten zu überzeugen und darüber vor allem Gleichgesinnte zu erreichen. Menschen, die das Thema Garten mögen und meine Art. Ich bin grundsätzlich direkt und sage offen, wenn ich das Gefühl habe, dass etwas nicht stimmt. In der Vergangenheit habe ich meine Meinung auch sachlich in Kommentaren vertreten und bin damit nicht selten angeeckt, weil es dem jeweiligen Creator nicht gefallen hat.
Heute gehe ich damit deutlich entspannter um. Ich lasse mich davon nicht mehr triggern und halte mich bewusst zurück, manche Dinge richtigstellen zu wollen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass bestimmte Inhalte ganz gezielt so zugespitzt dargestellt werden, um Reaktionen zu provozieren. Ob das am Ende dem Algorithmus dient oder nicht, spielt für mich keine große Rolle mehr.
Was dich bei mir erwartet:
- praktische Gartenerfahrung
- naturnahe Entscheidungen
- recherchierte Inhalte
Statt meine Energie in Diskussionen zu stecken, konzentriere ich mich lieber auf meine eigenen Inhalte. Dort kann ich zeigen, wie ich Dinge sehe, wie ich arbeite und was sich für mich im Garten bewährt hat. Das fühlt sich ehrlicher an und passt besser zu mir.
Sehr laute Accounts interessieren mich kaum noch. Das spart Energie und gibt mir Raum, mich stärker auf meine eigenen Inhalte zu konzentrieren. Ich recherchiere viel, nicht nur mit Unterstützung von KI, sondern auch ganz klassisch mit Büchern und über Google. Erst wenn ich wirklich überzeugt bin, greife ich ein Thema auf. Beweise und eigene Erfahrungen sind mir dabei besonders wichtig. Genau dort fühle ich mich am wohlsten.
Veröffentlicht wird am Ende nur das, was sich für mich richtig anfühlt. Deshalb folge ich auch keinen Trends blind. Wenn mir etwas auffällt, wird es hinterfragt, geprüft und ausprobiert. Erst danach entscheide ich, ob es zu mir und zu meinem Garten passt.
Naturnah gärtnern
Apropos mein Garten. Ich verstehe mich als Gärtner im Sinne eines naturnahen Gartens. Die Natur ist für mich das Vorbild. Ich versuche, mich an ihr zu orientieren und meine Entscheidungen danach auszurichten. Dazu gehören für mich gemulchte Beete, eine Totholzhecke, ein Totholzhaufen und natürlich der eigene Kompost.
Dabei lernt man ständig dazu. Oft auch dadurch, dass man feststellt, was nicht gut funktioniert hat. Gerade diese Erfahrungen gehören für mich zum Gärtnern dazu. Bevor ich etwas umsetze, halte ich kurz inne und frage mich, ob es im Einklang mit der Natur steht.
Auch das Thema Plastik spielt dabei eine Rolle. Ich versuche, Alternativen zu finden, zum Beispiel bei Anzuchttöpfen oder anderen Gefäßen. Das gelingt nicht immer und manchmal merkt man erst, wie sehr Plastik im Alltag verankert ist. Perfekt ist das nicht, aber ehrlich.
Ich habe hier viel über mich geschrieben und dir einen Einblick in meine Gartenwelt und meine Gedanken gegeben. Wenn du dich darin ein Stück weit wiederfindest, freue ich mich, wenn du hier auf der Website oder auf meinen Social Media Kanälen öfter vorbeischaust.
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Stand Januar 2026